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<journal-title>Zeitschrift f&#252;r Fantastikforschung</journal-title>
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<publisher-name>Open Library of Humanities</publisher-name>
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<article-id pub-id-type="doi">10.16995/zff.1943</article-id>
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<subject>Rezension</subject>
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<article-title>Esselborn, Hans. <italic>Die Erfindung der Zukunft in der Literatur. Vom technisch-utopischen Zukunftsroman zur deutschen Science Fiction</italic>. K&#246;nigshausen &amp; Neumann, 2019.</article-title>
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<surname>Hahn</surname>
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<email>nc-hahnro7@netcologne.de</email>
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<aff id="aff-1"><label>1</label>Universi&#228;t zu K&#246;ln, DE</aff>
<pub-date publication-format="electronic" date-type="pub" iso-8601-date="2021-06-23">
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<license-p>Die Zeitschrift f&#252;r Fantastikforschung ist eine Open-Access-Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren, die von der Open Library of Humanities ver&#246;ffentlicht wird. &#x00A9; 2021 Der/die Autor*innen. Dieser Open-Access-Beitrag ist lizensiert durch die Creative-Commons Lizenz BY-ND. Diese Lizenz erlaubt es Weiterverwendern*innen, das Material in jedem Medium oder Format nur in nicht angepasster Form zu kopieren und zu verbreiten, solange der/die Urheber*in genannt wird. Die Lizenz erlaubt die kommerzielle Nutzung. Vgl. <uri xlink:href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/">https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/</uri>.</license-p>
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<p>Review of <italic>Die Erfindung der Zukunft in der Literatur. Vom technisch-utopischen Zukunftsroman zur deutschen Science Fiction</italic> by Hans Esselborn.</p>
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<p>Es gab bisher keine zusammenfassende Darstellung, die sich auf den deutschen Zukunftsroman und seine direkte Nachfolgerin, die deutschen Science Fiction konzentriert. Nur Manfred Nagls <italic>Science Fiction in Deutschland</italic> (<xref ref-type="bibr" rid="B1">1972</xref>) k&#246;nnte als solcher Versuch angesehen werden, doch die selektive Darstellung der Texte und die stark marxistische Sichtweise des Autors zehren am wissenschaftlichen Wert dieser Ver&#246;ffentlichung.</p>
<p>Diese Leerstelle in der Sekund&#228;rliteratur erstaunt, denn an mangelnder Wirkungsm&#228;chtigkeit eines Kurt La&#223;witz, Hans Dominik, Herbert W. Franke oder Walter Ernsting auf dem Buchmarkt kann das nicht liegen &#8211; alle waren zu ihrer Zeit bekannt und popul&#228;r und sind es zum Teil noch heute. Namen wie Alfred D&#246;blin, Ernst J&#252;nger oder Arno Schmidt zeigen, dass es immer wieder Autoren gab, die die Potenziale des Genres erkannt und sich nicht gescheut haben, sich seiner zu bem&#228;chtigen.</p>
<p>Hans Esselborns <italic>Die Erfindung der Zukunft in der Literatur. Vom technisch utopischen Zukunftsroman zur deutschen Science Fiction</italic> &#228;ndert dies und f&#252;llt damit eine klaffende L&#252;cke der Forschungsliteratur. Esselborn ist Professor f&#252;r Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universit&#228;t zu K&#246;ln und besch&#228;ftigt sich seit den 1980er-Jahren auch mit den Themen Utopie und SF. Er d&#252;rfte den meisten Interessierten durch seine Ver&#246;ffentlichungen als Autor und Herausgeber zum Thema Science Fiction bekannt sein und ist zudem Herausgeber des Gesamtwerkes von Herbtert W. Franke im p.machinery-Verlag.</p>
<p>Einem &#220;bersichtswerk &#252;ber die Entstehung und Charakteristika des deutschen Zukunftsromans und seiner Entwicklung hin zur deutschen SF stehen gleich mehrere widrige Umst&#228;nde entgegen: Die in der Literaturwissenschaft schlechte Forschungslage, die gro&#223;e Vielfalt der Literatur, die f&#252;r sich das Label Science Fiction in Anspruch nimmt, ihre Tendenz, sich mit anderen Gattungen zu vermischen, die gro&#223;e Spanne zwischen einer Masse von trivialen Texten einerseits und philosophisch-literarisch durchformten Texten andererseits sowie die schnelle internationale Entwicklung des Genres.</p>
<p>Angesichts einer sehr gro&#223;en Anzahl von Prim&#228;rtexten ist es offensichtlich, dass eine zusammenfassende Darstellung Schnitte ansetzen muss, um nicht auszuufern. Esselborn unternimmt diese Begrenzungen seines Gegenstandes zum einen durch die Fokussierung seiner Arbeit auf die literarisch anspruchsvolleren deutschen Texte, die einen hohen Gehalt an technischen, naturwissenschaftlichen und philosophischen Fragestellungen mit sich bringen; zum anderen beschr&#228;nkt er die Darstellung des US-amerikanischen Einflusses nach dem Zweiten Weltkrieg auf wesentliche Autoren: Isaac Asimov, Philip K. Dick und William Gibson &#8211; Gegenstand des Buches ist schlie&#223;lich die deutsche SF. Schlie&#223;lich liegt sein Fokus auf denjenigen Romanen, in denen tats&#228;chlich Technik und Wissenschaft eine Rolle spielen.</p>
<p>Esselborn behandelt in einem ersten Teil die Theorie und Definition der Gattung, um dann in einem zweiten Teil die Entwicklung derselben chronologisch zu analysieren. SF ist bei ihm sowohl der &#252;bergreifende Terminus f&#252;r die Gattung im Allgemeinen als auch im speziellen f&#252;r die amerikanisch beeinflusste Zukunftsliteratur seit den 1950er-Jahren. Demgegen&#252;ber stehen die &#228;lteren, auf Jules Verne und H. G. Wells zur&#252;ckgehenden Zukunftsromane.</p>
<p>Esselborn streift die Bedingungen der Gattung, die sich im 17. und 18. Jahrhundert in der Aufkl&#228;rung mit dem neuen Bild der Geschichte als &#187;Prozess&#171; (14) etabliert. Der Mensch ist nun aktiver Gestalter und nicht mehr Teil eines g&#246;ttlichen Heilsplanes. Der technisch-industrielle Wandel des 19. Jahrhunderts legt einen weiteren Baustein der Gattung, die Futurologie einen weiteren. Mit dem Jahr 1900 setzt er den Anfang der modernen Gattung, die sich um die &#187;Konstruktion m&#246;glicher Zuk&#252;nfte im Roman&#171; (26) dreht:</p>
<disp-quote>
<p>Man kann die Science Fiction als Zukunftsmaschine ansehen, die angetrieben von pers&#246;nlichen Erwartungen, W&#252;nschen und Bef&#252;rchtungen fiktive Szenarien in einem Feld von wahrscheinlichen Zuk&#252;nften produziert, um durch die dramatische Darstellung die Realisierbarkeit und W&#252;nschbarkeit konkreter M&#246;glichkeiten zu testen und zus&#228;tzlich den Leser durch ein Probehandeln daran zu gew&#246;hnen. (29)</p>
</disp-quote>
<p>Daf&#252;r schl&#228;gt er den Begriff einer &#187;&#196;sthetik der Zukunft&#171; (30) vor. Im Folgenden diskutiert Esselborn die Definitionen und Konturen der Gattung anhand der bisherigen Forschungsliteratur. Dazu geh&#246;ren extrem weite Definitionen, die Lukian von Samosata und Fran&#231;ois Rabelais einschlie&#223;en, und enge, die nur f&#252;r die amerikanische SF seit Hugo Gernsback gelten. Mit dem Bezug der Literatur der Zukunft auf Wissenschaft und Technik ber&#252;hrt das Buch eines der kennzeichnenden Kernthemen. SF ist nicht die Popularisierung von Wissenschaft (38), sondern will die &#187;dargestellte Welt mit konkreten Details&#171; ausstatten. Sie kann ein Gedankenexperiment oder Versuchslabor sein (39). Esselborn verweist dabei auf die Zeitgebundenheit des Wissens der Autoren.</p>
<p>Danach wird <xref ref-type="bibr" rid="B2">Darko Suvins</xref>&#160;<italic>Poetik der Science Fiction</italic> ausf&#252;hrlich besprochen und die Gattung der Phantastik abgegrenzt, weil &#187;in der Science Fiction das Unbekannte im Kosmos wie im Menschen nach allgemeinen Gesetzen erkl&#228;rbar sein&#171; muss. (49). Esselborn definiert die Gattung im Anschluss an Suvin folgenderma&#223;en: &#187;Science Fiction ist ein narratives Ausspinnen des M&#246;glichkeitsdenkens auf eine koh&#228;rente und konsequente Weise, die eine rationale Erkl&#228;rung erfordert und erm&#246;glicht&#171; (54). Zudem werden die wichtigsten Motive und Themen &#8211; Planetenreisen, Au&#223;erirdische, K&#252;nstliche Intelligenz &#8211; beschrieben.</p>
<p>Mit Jules Verne, H. G. Wells und Kurt La&#223;witz beginnt Esselborn die Entwicklungsgeschichte der SF im deutschsprachigen Raum. Sie werden als Meilensteine der fr&#252;hen Gattung einzeln vorgestellt und die Verdienste herausgehoben: bei Verne, die Aktualisierung der <italic>voyage imaginaire</italic>, bei Wells die Einf&#252;hrung eines schockierenden Novums (Zeitmaschine, Unsichtbarkeit, Marsianer), bei La&#223;witz die Technologie, Philosophie und Ethik. Alle drei definieren &#8211; obwohl nur La&#223;witz deutschsprachiger Autor war &#8211; den deutschen Zukunftsroman und wirken bis ins 20. Jahrhundert hinein.</p>
<p>In chronologischer Reihenfolge bespricht der Autor dann die Entwicklung des deutschen Zukunftsromans und der SF anhand wesentlicher Z&#252;ge und einiger ihrer herausstechenden Autoren. Weitere Schriftsteller werden genannt und ihr Werk in die von Esselborn konstatierten Str&#246;mungen eingeordnet. F&#252;r die Vorkriegszeit sind das die Zukunftsromane nach der Art von Jules Verne und Kurd La&#223;witz sowie die Werke von Bernhard Kellermann und Paul Scheerbart. Bei der Zukunftsliteratur nach dem Ersten Weltkrieg geht er nicht nur auf die technischen Zukunftsromane ein, sondern auch auf die politischen. Hans Dominik wird als popul&#228;rer Autor dargestellt. Differenziert geht Esselborn auf den Vorwurf ein, Dominik habe faschistische Zukunftsromane geschrieben. Dazu untersucht er die Position des Autors in den f&#252;nf ideologischen Feldern des Faschismus: Militarismus, Nationalismus, Rassismus, F&#252;hrergedanke und Irrationalismus im Kontext seiner Werke. Nationalistische und rassistische T&#246;ne lassen sich laut Esselborn ausmachen, Militarismus, F&#252;hrergedanke und Irrationalismus spielen hingegen keine gro&#223;e Rolle im Werk des Schriftstellers. Mit Alfred D&#246;blins <italic>Berge, Meere und Giganten</italic> (1924) schlie&#223;t er die Zwischenkriegszeit ab.</p>
<p>Mit Arno Schmidt und Ernst J&#252;nger reklamiert Esselborn f&#252;r die junge Bundesrepublik zwei Autoren f&#252;r die Gattung, die von der Literaturwissenschaft hin und wieder als Beitragende zur Gattung vergessen werden. <italic>Die Gelehrtenrepublik</italic> (1957) oder <italic>KAFF auch Mare Crisium</italic> (1960) sind eben auch SF, was auch f&#252;r J&#252;ngers <italic>Heliopolis</italic> (1949) zutrifft. F&#252;r die DDR-Literatur stehen Eberhardt del&#8217;Antonio, Johanna und G&#252;nter Braun und Angela und Karlheinz Steinm&#252;ller. Den &#220;bergang von den Motiven und Erz&#228;hlweisen des Zukunftsromans zur angels&#228;chsisch gepr&#228;gten Science Fiction setzt Esselborn mit dem Einfluss der ersten &#220;bersetzungen Ende der 1950er-Jahre und mit den Publikationen der Taschenb&#252;cher im Goldmann-Verlag und dem Heyne-Verlag ab 1960 an. Isaac Asimov ist hier kennzeichnend. In den 1960er- bis 1980er-Jahren pr&#228;gen Autoren wie Philip K. Dick und William Gibson die Gattung. Das letzte Kapitel des Buches beschreibt die SF der 1960er-Jahre bis heute. Die Werke wichtiger deutscher SF-Autoren wie u. a. Herbert W. Franke, Carl Amery, Wolfgang Jeschke, Andreas Eschbach, Frank Sch&#228;tzing, Marcus Hammerschmitt und Dietmar Dath werden analysiert. Eine ausf&#252;hrliche Bibliographie von SF-Literatur und Sekund&#228;rwerken beschlie&#223;t das Buch.</p>
<p>Esselborns Geschichte des deutschen Zukunftsromans bzw. der deutschen SF ist eine Kombination aus theoretischen Grundlagen, Beschreibung der literarischen Entwicklungen &#252;ber mehr als ein Jahrhundert hinweg und der Analyse von Autoren und Motiven. Er deckt damit einen weiten Bereich literaturwissenschaftlicher Besch&#228;ftigungen mit dieser Form der Literatur ab. Durch die chronologische Darstellung der Entwicklung der Gattung werden Zusammenh&#228;nge klarer und das Werk vieler Autoren l&#228;sst sich gut in ihrer Zeitverhaftetheit oder eben Eigenartigkeit einordnen. Kontinuit&#228;ten und Br&#252;che in der Entwicklung des Zukunftsromans werden in Esselborns Buch sichtbar. Literaturwissenschaftliche Diskussionen wie zum Beispiel um die Definition der Gattung werden vorgestellt, wobei der Autor die sehr unterschiedlichen Ans&#228;tze der Literaturwissenschaft beschreibt, die Science Fiction entweder als &#187;Massenliteratur&#171; zu verstehen oder sich andererseits auf &#187;anspruchsvolle SF&#171; zu konzentrieren oder Genregrenzen generell zu negieren, sodass SF zu einem Etikett auf einem Buch wird, aber keine Eigenschaften eines Textes mehr beschreibt. Mit Suvin beruft sich Esselborn auf einen Klassiker, dessen Definition sowohl f&#252;r die Massenliteratur als auch f&#252;r sogenannte anspruchsvolle SF gilt. Auch hier muss er jedoch die Vielfalt der Umsetzung eines Novums, wie von Suvin postuliert, konstatieren. Das Ergebnis ist ein ausf&#252;hrlicher Themenkatalog des Zukunftsromans und der SF. Am Ende eines jeden Unterkapitels fasst Esselborn die dargestellten literaturwissenschaftlichen Standpunkte oder literarischen Entwicklungen in zusammen, was jedem Leser, der nach einem in ersten festen Boden in diesem vielf&#228;ltigen Genre sucht, entgegenkommt.</p>
<p>Damit hat Esselborn das geschafft, was eine gute Literaturgeschichte leisten soll: Bez&#252;ge herstellen und den Stand des Wissens darstellen.</p>
<p>Den Studierenden der Literaturwissenschaften sei das Buch deshalb besonders ans Herz gelegt: Selten erh&#228;lt man die Gelegenheit, auf so viel Vorarbeit in einem wenig beachteten aber popul&#228;ren Genre zur&#252;ckgreifen zu k&#246;nnen. Fans der Gattung werden einen Einstieg in die literaturwissenschaftliche Rezeption ihres Lieblingsgenres erhalten. Die Sprache des Werkes ist nicht so fachspezifisch, dass ein interessierter Leser oder eine interessierte Leserin sie nicht verstehen k&#246;nnten. <italic>Die Erfindung der Zukunft in der Literatur</italic> vermittelt einen exzellenten &#220;berblick &#252;ber die Entwicklung der Gattung, &#252;ber die Autoren und ihr Werk sowie &#252;ber die wissenschaftliche Diskussion und d&#252;rfte f&#252;r viele zur Anregung werden, weiter zu forschen: &#220;ber Autorenbiografien oder Produktionsbedingungen bei Buch- und Heftromanen zum Beispiel oder die Darstellung von zeitspezifischem Wissen in den Romanen.</p>
<p><italic>Die Erfindung der Zukunft in der Literatur</italic> ist eine klare Antwort auf eine L&#252;cke in der literaturwissenschaftlichen Literatur. Der Aufbau des Buches ist schl&#252;ssig, der Inhalt bildet die wichtigen literaturwissenschaftlichen Diskussionen &#252;ber den Gegenstand ab und gibt eigene Impulse des Autors. Es wird sicherlich zu einem Standardwerk in der literaturwissenschaftlichen Forschung zu Zukunftsromanen und Science Fiction werden und das nicht nur, weil es die erste Literaturgeschichte der deutschen SF ist.</p>
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<title>Autor</title>
<p>Robert Hahn, Jahrgang 1967, Studium der Germanistik, Slavistik und osteurop&#228;ischen Geschichte in K&#246;ln. T&#228;tigkeit als freier Journalist f&#252;r Wissenschaftszeitungen sowie als Lektor, &#220;bersetzer und Redakteur. Seit 2011 Wissenschaftsjournalist an der Universit&#228;t zu K&#246;ln mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften/Naturwissenschaften. Seit 1998 Forschungsarbeiten zum Diskurs v&#246;lkischer Zukunftsromane. Besch&#228;ftigung mit dem fr&#252;hen deutschen Zukunftsroman sowie der deutschen Science Fiction nach dem zweiten Weltkrieg. Ver&#246;ffentlichungen zum Motivinventar in v&#246;lkischen Romanen.</p>
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<title>Konkurrierende Interessen</title>
<p>Der Autor hat keine konkurrierenden Interessen zu erkl&#228;ren.</p>
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<title>Zitierte Werke</title>
<ref id="B1"><label>1</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Nagl</surname>, <given-names>Manfred</given-names></string-name>. <source>Science Fiction in Deutschland. Untersuchungen zur Genese, Soziographie und Ideologie der phantastischen Massenliteratur</source>. <publisher-name>T&#252;binger Vereinigung f&#252;r Volkskunde</publisher-name>, <year>1972</year>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B2"><label>2</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Suvin</surname>, <given-names>Darko</given-names></string-name>. <source>Poetik der Science Fiction. Zur Theorie einer literarischen Gattung</source>. <publisher-name>Suhrkamp</publisher-name>, <year>1979</year>.</mixed-citation></ref>
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