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<journal-title>Zeitschrift f&#252;r Fantastikforschung</journal-title>
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<subject>Rezensionen</subject>
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<article-title>Guimar&#227;es, Jo&#227;o Paulo, Hg. <italic>Fear of Aging: Old Age in Horror Fiction and Film</italic>. Transcript, 2024.</article-title>
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<contrib-id contrib-id-type="orcid">https://orcid.org/0009-0002-5146-9549</contrib-id>
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<email>schwertfeger@kunstgeschichte.uni-kiel.de</email>
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<license-p>Dieser Open-Access-Beitrag ist lizensiert durch die Creative-Commons-Grundlizenzen in der Version 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International, welche die unbeschr&#228;nkte Nutzung, Verbreitung und Vervielf&#228;ltigung erlaubt, solange der/die Autor*in und die Quelle genannt werden). Vgl. <uri xlink:href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de</uri>.</license-p>
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<p>Review of <italic>Fear of Aging: Old Age in Horror Fiction and Film</italic> edited by Jo&#227;o Paulo Guimar&#227;es.</p>
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<p>Das Cover von <italic>Fear of Aging</italic></p>
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<p>Der vorliegende Sammelband <italic>Fear of Aging: Old Age in Horror Fiction and Film</italic> ist das zweite Buchprojekt in Jo&#227;o Paulo Guimar&#227;es&#8217; systematischer Auseinandersetzung mit kulturellen Altersrepr&#228;sentationen. Nach der Untersuchung von utopisch-spekulativen Sichtweisen in SF und Fantasy in <italic>Aging Experiments: Futures and Fantasies of Old Age</italic> (<xref ref-type="bibr" rid="B18">2023</xref>) er&#246;ffnet die nun vorgelegte Publikation eine Komplement&#228;rperspektive mit Fokus auf das Horrorgenre. Guimar&#227;es entwickelt in seiner knapp gehaltenen Einleitung &#187;Old Monsters and the Monsters of Old&#171; (7 f.) die programmatische Fragestellung des Bandes: Was genau l&#246;st bei der Inszenierung von Alter bzw. dem Altern im Horrorgenre &#196;ngste aus? Er identifiziert zwei scheinbar widerspr&#252;chliche kulturelle Muster: die Furcht vor dem nat&#252;rlichen Verfall im Alter einerseits und die Angst vor dessen unnat&#252;rlicher &#220;berwindung andererseits. W&#228;hrend Medien altersbedingte Krankheiten wie die Demenz mit apokalyptischer Rhetorik als identit&#228;tsvernichtende &#187;stille Killer&#171; (7) framen, evozieren Unsterblichkeitsfantasien von Vampiren bis zu Sch&#246;nheitschirurgie eigene Visionen des Grauens mittels parasit&#228;rer Lebensverl&#228;ngerung.</p>
<p>Der Band will jedoch diese Angstbilder nicht nur als reine Inventur pr&#228;sentieren, sondern als produktive Intervention. Anhand exemplarischer Untersuchungen unterschiedlichster Genre-Eintr&#228;ge soll aufgezeigt werden, wie diese etablierte Monster-Stereotype aufbrechen und zur Neuverhandlung intergenerationeller Beziehungen einladen. Somit wird ein dezidiert progressives Ziel verfolgt: Die &#187;thrills and pleasures of horror&#171; (8) sollen nicht zur Verst&#228;rkung, sondern zur kritischen Reflexion und letztlich Zerstreuung von Alters&#228;ngsten nutzbar gemacht werden. Die Auswahl der insgesamt vierzehn Beitr&#228;ge von sechzehn Autorinnen und Autoren kombiniert nicht nur theoretische &#220;berlegungen mit Einzelanalysen, sondern behandelt auch ein Spektrum von Texten und Filmen, das von popul&#228;ren Massenph&#228;nomenen bis zu Nischenbeispielen aus dem Independent-Bereich reicht und auch zeitlich vielf&#228;ltig ist &#8211; <xref ref-type="bibr" rid="B19">von Henry James</xref>&#8217; <italic>The Turn of the Screw</italic> (1898) &#252;ber H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos bis hin zu zeitgen&#246;ssischen Body-Horror-Produktionen. Dass manche Stoffe in mehreren Kapiteln analysiert werden, resultiert aus thematischen und theoretischen Schnittmengen und erweist sich als produktive Vertiefung.</p>
<p>Mehrere Aufs&#228;tze bearbeiten das Feld durch Untersuchungen zu Zeitlichkeit, Unsterblichkeit und Alterit&#228;t: Joel Soares Oliveira untersucht in &#187;With Strange Aeons Even Death May Die&#171; Lovecrafts kosmische Entit&#228;ten und deren Wahrnehmung von Zeit in geologischen Dimensionen, wodurch alternative Sichtweisen auf Alter als Transformation und Relativit&#228;t entstehen (79&#8211;92). Mariana Castelli-Rosa zeigt in &#187;Old Age and Disability as Alterity&#171; durch ihre Analyse des Films T<sc>he</sc> O<sc>thers</sc> (<xref ref-type="bibr" rid="B7">ES/US/FR/IT 2001, Regie: Alejandro Amen&#225;bar</xref>) die Vorurteile gegen&#252;ber Alter und Behinderung auf (153&#8211;168). Marta Miquel-Baldellou untersucht in &#187;Fears of Old Age, Cultural Representations of Elders and Narrative Twists of Aging in Four Horror Episodes of the <xref ref-type="bibr" rid="B10"><italic>Twilight Zone</italic>&#171;</xref>, wie Altersbilder durch narrative Wendungen evoziert, hinterfragt und subvertiert werden (169&#8211;200).</p>
<p>Dass Alter und Kindheit als komplement&#228;re Phasen der Alterit&#228;t verstanden werden k&#246;nnen, zeigt sich in mehreren Beitr&#228;gen, die beide Enden der Lebensspanne als Orte des Horrors beleuchten: In &#187;A Horrifying Reversal&#171; liest Michael S. D. Hooper die Umkehrung des Alterungsprozesses in F. Scott Fitzgeralds &#187;The Curious Case of Benjamin Button&#171; (<xref ref-type="bibr" rid="B17">1922</xref>) und dessen gleichnamige Filmadaption (<xref ref-type="bibr" rid="B6">dt. D<sc>er seltsame</sc> F<sc>all des</sc> B<sc>enjamin</sc> B<sc>utton</sc>, US 2008, Regie David Fincher</xref>) als gesellschaftskritische Intervention, die die Grenze zwischen Alter und Kindheit destabilisiert (23&#8211;44). Die Figur des Vampirs als Symbol f&#252;r Angst vor Altern und Unsterblichkeit wird von Ruth Gehrmann in ihrer Analyse der <xref ref-type="bibr" rid="B20"><italic>Twilight</italic>-Saga</xref> &#187;And I&#8217;m Going to Get Old&#171; beleuchtet (93&#8211;110), w&#228;hrend Kimberly Smith mit ihrem Beitrag &#187;Claudia: The Forever Child and Vampire Killer in Anne Rices &#8250;Interview with the Vampire&#8249;&#171; eben jenes Vampirm&#228;dchen in den Blick nimmt, das mental erwachsen, aber k&#246;rperlich kindlich bleibt und damit die Unm&#246;glichkeit des Erwachsenwerdens als Horror inszeniert (111&#8211;128). Vitor Alves Silva widmet sich in &#187;Childhood at the Center&#171; <xref ref-type="bibr" rid="B19">Henry James</xref>&#8217; <italic>The Turn of the Screw</italic> und zeigt, wie Kindheit selbst als unheimlich und ambivalent dargestellt wird (129&#8211;152). Diese Beitr&#228;ge verdeutlichen, dass Horror am Altern nicht allein aus der Angst vor Verfall entspringt, sondern auch aus der Verweigerung von Transformation &#8211; sei es durch Unsterblichkeit, Stillstand oder die Persistenz nicht normativer K&#246;rperlichkeit.</p>
<p>Zwei weitere inhaltliche Schwerpunkte des Bandes, wenngleich ebenfalls nicht explizit ausgewiesen, bilden die Kapitel, die sich mit Demenz und Alzheimer auseinandersetzen sowie Untersuchungen zur Darstellung des weiblichen alternden K&#246;rpers. In Hinblick auf Krankheit dienen der wahrgenommene Verlust des Individuums bis hin zur kompletten Entmenschlichung als Ausgangspunkt der &#196;ngste &#8211; ob in Form von fiktiven Figuren wie dem Zombie oder durch die Instrumentalisierung vertrauter Familienrollen. Michael J. Blouins Analyse &#187;Grateful for the Time We Have Been Given&#171; zeigt die Inszenierung der Gro&#223;eltern in den Filmen T<sc>he</sc> V<sc>isit</sc> (<xref ref-type="bibr" rid="B9">US 2015</xref>) und O<sc>ld</sc> (<xref ref-type="bibr" rid="B2">US 2021</xref>) von M. Night Shyamalan als das bedrohliche Andere auf (9&#8211;22). Elisabete Lopes interpretiert in &#187;Alzheimer&#8217;s Disease as Demonic Possession&#171; die Erkrankung als Form d&#228;monischer Besessenheit am Beispiel des Films T<sc>he</sc> T<sc>aking of</sc> D<sc>eborah</sc> L<sc>ogan</sc> (<xref ref-type="bibr" rid="B8">US 2014, Regie: Adam Robitel</xref>). Lopes&#8217; Untersuchung (229&#8211;246) macht dabei sichtbar, was viele Beitr&#228;ge des Bandes zeigen: Die Darstellung von Alter im Horror ist stark gegendert und fokussiert vorwiegend auf weibliche K&#246;rper, was sich u. a. im Hagsploitation-Genre zeigt, das mit Robert Aldrichs W<sc>hat</sc> E<sc>ver</sc> H<sc>appened to</sc> B<sc>aby</sc> J<sc>ane?</sc> (<xref ref-type="bibr" rid="B11">W<sc>as geschah wirklich mit</sc> B<sc>aby</sc> J<sc>ane?</sc>, US 1962</xref>) begr&#252;ndet wurde und &#228;ltere Schauspielerinnen wie Bette Davis in grotesken Rollen inszeniert. Auch die Forschung zum Thema war von Beginn an gender-asymmetrisch und fand theoretische Fundierung in Barbara Creeds Aufsatz &#187;Horror and the Monstrous-Feminine&#171; (<xref ref-type="bibr" rid="B15">1986</xref>), der die Konstruktion des alternden weiblichen K&#246;rpers &#252;ber die Elemente Abjection, K&#246;rperfl&#252;ssigkeiten und den Verlust reproduktiver Funktionen einordnete. Auch in der aktuellen Genrepraxis wird dies tradiert: Filme wie X (<xref ref-type="bibr" rid="B12">US 2022, Regie: Ti West</xref>) und B<sc>arbarian</sc> (<xref ref-type="bibr" rid="B1">US 2022, Regie: Zach Cregger</xref>) werden trotz ihrer feministischen Rhetorik kritisiert, weil sie etablierte Hagsploitation-Stereotype eher reproduzieren als subvertieren (<xref ref-type="bibr" rid="B22">Walker 2022</xref>). Ieva Ston&#269;ikait&#279; untersucht im vorliegenden Band in &#187;Uncanny Female Aging in Dahl&#8216;s Horror&#171; die Kurzgeschichte &#187;The Landlady&#171; (<xref ref-type="bibr" rid="B16">1959</xref>) des britischen Autors als Beispiel f&#252;r die Hexenfigur mit makabren Motiven (201&#8211;216), w&#228;hrend Andr&#233; Assis Almeida und Jo&#227;o Paulo Guimar&#227;es in &#187;Two Witches at the School&#171; unterschiedliche Inszenierungen weiblicher Macht und Alterit&#228;t in ihrem Vergleich der S<sc>uspiria</sc>-Filme von Dario Argento (<xref ref-type="bibr" rid="B4">S<sc>uspiria &#8211;</sc> I<sc>n den</sc> K<sc>rallen des</sc> B<sc>&#246;sen</sc>, IT 1977</xref>) und Luca Guadagninos (<xref ref-type="bibr" rid="B5">IT/US 2018</xref>) herausarbeiten (217&#8211;228). Rose Steptoe erg&#228;nzt den Kontext von Alter, Rassismus und Behinderung im amerikanischen S&#252;den durch ihre Analyse von Ti Wests Film X in &#187;The Southern Slasher Comes of Age&#171;, wobei sie alte Menschen als Verk&#246;rperung zyklischer Gewalt und sozialer Degeneration identifiziert (63&#8211;78). Laura Hubner wirft in &#187;Beyond the Horror of the Aging Female&#171; mit ihrer Analyse von R<sc>elic</sc> (<xref ref-type="bibr" rid="B3">R<sc>elic:</sc> D<sc>unkles</sc> V<sc>erm&#228;chtnis</sc>, AU/US 2020, Regie: Natalie Erika James</xref>) einen differenzierteren Blick auf Demenz und F&#252;rsorge bei gleichzeitiger Kritik an stereotypen Darstellungen alter Frauen als monstr&#246;s (247&#8211;266). Kaydee Corbin Anderson und Ahoo Tabatabai widmen sich ebenfalls R<sc>elic</sc> in ihrem Beitrag &#187;There&#700;s No Cure&#171; und zeigen darin, wie alte Menschen als Tr&#228;ger*innen sozialer &#196;ngste vor Produktivit&#228;tsverlust fungieren und kritisieren so das neoliberale Gesellschaftsbild.</p>
<p>Der Band reiht sich ein in eine &#8211; oftmals von Creeds Ansatz ausgehende &#8211; seit den 2010er-Jahren intensivierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Alter im Horrorfilm. Sally Chivers&#8217; Monografie <italic>The Silvering Screen: Old Age and Disability in Cinema</italic> (<xref ref-type="bibr" rid="B14">2011</xref>) war eine der ersten umfassenden Studien; Cynthia J. Millers und A. Bowdoin Van Ripers Sammelband <italic>Elder Horror: Essays on Film&#8217;s Frightening Images of Aging</italic> (<xref ref-type="bibr" rid="B21">2019</xref>) erweiterte das Feld. <italic>Fear of Aging</italic> geht &#252;ber die etablierte Fokussierung durch die Einbeziehung von Kindheit, den Seitenblick auf die Alterung des m&#228;nnlichen K&#246;rpers sowie intersektionale Perspektiven hier&#252;ber hinaus. Die Beitr&#228;ge richten sich prim&#228;r an ein akademisches Publikum in den Bereichen Literatur- und Medienwissenschaft, Gender Studies und Aging Studies, bieten aber auch f&#252;r Studierende und interessierte Leser*innen wertvolle Einblicke in die kulturelle Konstruktion von Alter. Obwohl ein einf&#252;hrendes Kapitel und das thematische Clustern der Inhalte die Zug&#228;nglichkeit h&#228;tten erh&#246;hen k&#246;nnen, &#252;berzeugen die Beitr&#228;ge durch ihre thematische Bandbreite und analytische Klarheit.</p>
<p>Die Zielsetzung, Horror k&#246;nne als analytisches Werkzeug zur gesellschaftlichen Integration beitragen (8), verweist auf die grunds&#228;tzliche Frage aller k&#252;nstlerischen Interventionen: Kann Kunst soziale Probleme l&#246;sen oder lediglich sichtbar machen? W&#228;hrend die Horrortheorie dem Genre durchaus die Funktion zuschreibt, gesellschaftliche &#196;ngste zu artikulieren und in einem kontrollierten Rahmen bearbeitbar zu machen (<xref ref-type="bibr" rid="B13">Carroll 1990</xref>), bleibt fraglich, ob diese Artikulation auch deren Aufl&#246;sung bewirken kann &#8211; eine f&#252;r Kunst charakteristische Ambivalenz zwischen Katalysator und L&#246;sung.</p>
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<title>Autorin</title>
<p>Susanne Schwertfeger, Dr., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f&#252;r Kunstgeschichte an der Christian-Albrechts-Universit&#228;t zu Kiel; Dissertation zum Trompe-l&#8216;oeil in der holl&#228;ndischen Kunst des 17. Jahrhunderts; Arbeit am Habilitationsprojekt zu den Illustrationen der Gothic Novel; Hrsg. <italic>CLOSURE: Journal f&#252;r Comicforschung</italic>; Forschungsschwerpunkte: Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Malerei des niederl&#228;ndischen Barock, Fotografie, Text-Bild Relationen, &#196;sthetik des Comics, Kunst im &#246;ffentlichen Raum in Schleswig-Holstein.</p>
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<title>Konkurrierende Interessen</title>
<p>Die Autorin hat keine konkurrierenden Interessen zu erkl&#228;ren.</p>
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<title>Filmographie</title>
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