<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Publishing DTD v1.1 20120330//EN" "http://jats.nlm.nih.gov/publishing/1.1/JATS-journalpublishing1.dtd">
<!--<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="article.xsl"?>-->
<article article-type="review-article" dtd-version="1.1" xml:lang="de" xmlns:mml="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance">
<front>
<journal-meta>
<journal-id journal-id-type="issn">2192-0885</journal-id>
<journal-title-group>
<journal-title>Zeitschrift f&#252;r Fantastikforschung</journal-title>
</journal-title-group>
<issn pub-type="epub">2192-0885</issn>
<publisher>
<publisher-name>Open Library of Humanities</publisher-name>
</publisher>
</journal-meta>
<article-meta>
<article-id pub-id-type="doi">10.16995/zff.2919</article-id>
<article-categories>
<subj-group>
<subject>Rezension</subject>
</subj-group>
</article-categories>
<title-group>
<article-title>May, Markus, Michael Baumann, Robert Baumgartner und Tobias Eder, Hg. <italic>Den Drachen denken. Liminale Gesch&#246;pfe als das Andere der Kultur</italic>. transcript, 2018</article-title>
</title-group>
<contrib-group>
<contrib contrib-type="author">
<name>
<surname>Honegger</surname>
<given-names>Thomas</given-names>
</name>
<email>tm.honegger@uni-jena.de</email>
<xref ref-type="aff" rid="aff-1">1</xref>
</contrib>
</contrib-group>
<aff id="aff-1"><label>1</label>Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena, DE</aff>
<pub-date publication-format="electronic" date-type="pub" iso-8601-date="2020-10-13">
<day>13</day>
<month>10</month>
<year>2020</year>
</pub-date>
<pub-date pub-type="collection">
<year>2020</year>
</pub-date>
<volume>8</volume>
<issue>1</issue>
<fpage>1</fpage>
<lpage>9</lpage>
<permissions>
<copyright-statement>Copyright: &#x00A9; 2020 The Author(s)</copyright-statement>
<copyright-year>2020</copyright-year>
<license license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
<license-p>This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC-BY 4.0), which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original author and source are credited. See <uri xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/</uri>.</license-p>
</license>
</permissions>
<self-uri xlink:href="https://zff.openlibhums.org/articles/10.16995/zff.2919/"/>
<abstract>
<p>Review of May, Markus, et al., eds. <italic>Den Drachen denken. Liminale Gesch&#246;pfe als das Andere der Kultur</italic>. transcript, 2018.</p>
</abstract>
</article-meta>
</front>
<body>
<p>Es gibt B&#252;cher, auf die man sich freut &#8211; auch Fachb&#252;cher! <xref ref-type="bibr" rid="B7">Der von Markus May et al</xref>. herausgegebene Aufsatzband zu Drachen geh&#246;rte f&#252;r mich unzweifelhaft in diese Kategorie. Dies nicht nur aufgrund des f&#252;r mich &#228;u&#223;erst aktuellen Themas (siehe meine Publikationen zum Drachen: <xref ref-type="bibr" rid="B6">Honegger <italic>Introducing</italic></xref>), sondern auch weil sich das Team um Markus May bereits 2016 mit dem Sammelband <italic>Die Welt von GAME OF THRONEs</italic> sehr positiv hervorgetan hatte. War meine Vorfreude berechtigt? Im gro&#223;en Ganzen ja &#8211; aber dazu nun Genaueres.</p>
<p>Sammelb&#228;nde und Monographien &#252;ber Drachen gibt es ja einige (z.B. <xref ref-type="bibr" rid="B1">Arnold</xref>, <xref ref-type="bibr" rid="B2">Gourarier et al.</xref>, <xref ref-type="bibr" rid="B8">Ogden</xref>, <xref ref-type="bibr" rid="B9">Petty</xref>, <xref ref-type="bibr" rid="B10">Privat</xref>, <xref ref-type="bibr" rid="B11">Roling</xref>) &#8211; wenn auch die meisten nicht unbedingt auf Deutsch verf&#252;gbar sind. <xref ref-type="bibr" rid="B7">May et al</xref>. basieren ihren Band auf den Vortr&#228;gen, die im Oktober 2016 im Rahmen der Tagung Liminal Creatures &#8211; Figurationen des Drachen als das Andere (in) der Kultur an der LMU M&#252;nchen gehalten wurden und ordnen sie jeweils einem der drei Gro&#223;themen zu: &#187;Historische Figurationen des Drachen&#171;, &#187;Moderne und Postmoderne Drachen&#171; und &#187;Drachen Multimedial&#171;. Die theoretische Klammer zur Liminalit&#228;t der Drachen liefert Markus May in den ersten neun Seiten seiner Einf&#252;hrung und Matthias Langenbahn im letzten Aufsatz des historischen Teils.</p>
<p>Die Verbindung der Themenkomplexe &#8250;Liminalit&#228;t&#8249; (im Sinne einer Ambivalenz) und &#8250;Drache&#8249; bietet sich an, auch wenn sie nicht allzu offensichtlich ist und in der bisherigen Forschung nicht im Mittelpunkt stand. Dennoch wird jedem, der sich n&#228;her mit Drachen befasst, auffallen, dass die Grenzen zwischen der Kategorie &#8250;Drache&#8249; und anderen Denkkategorien sehr oft flie&#223;end und durchl&#228;ssig sind. So k&#246;nnen Drachen oftmals sprechen oder (tempor&#228;r) Menschengestalt annehmen bzw. sind in manchen F&#228;llen verwandelte Menschen. Auch war die symbolische Bedeutung des Drachen vor der Dominanz der christlichen Interpretation ab dem vierten Jahrhundert als Verk&#246;rperung Satans und der teuflischen M&#228;chte weitaus vielf&#228;ltiger &#8211; wie man besonders in den fern&#246;stlichen Traditionen sieht. Selbst der naturwissenschaftlich gepr&#228;gte Diskurs zeigt die Unsicherheit in der Einordnung dieses Wesens. So schreibt der Autor des <italic>Hortus Sanitatis</italic> (1491), im Kapitel 84 der Sektion &#8250;De animalibus&#8249;: &#187;Leviathan bedeutet auf Hebr&#228;isch Drache. Man sagt, dass der Drache auf dem Land kriecht, im Wasser schwimmt und in der Luft fliegt. Deshalb hat er in Asien drei Namen, n&#228;mlich &#8250;Schlange&#8249;, &#8250;(Wal-)Fisch&#8249; und &#8250;Leviathan&#8249;.&#171;<xref ref-type="fn" rid="n1">1</xref></p>
<p>Nun ist weder eine theoretische Klammer noch eine Einordnung in thematische Gruppen eine Garantie f&#252;r die gew&#252;nschte Koh&#228;renz und Fokussierung eines Sammelbandes &#8211; und auch hier gelingt es mal mehr, mal weniger. Vorbildlich macht es Johannes Bach in seinem Beitrag zu den Drachen im alten Mesopotamien, der anhand des mesopotamischen Schlangenmonsters die wechselhafte Geschichte dieses uns vom Ischtar-Tor bekannten Wesens aufzeigt. Auch Norina Auburgers Aufsatz zu den heiligen Drachent&#246;tern beleuchtet die unterschiedlichen Funktionen des Drachen in den verschiedenen Erz&#228;hlstrukturen. F&#252;r mich besonders faszinierend war nach diesen beiden &#220;berblicksaufs&#228;tzen die Untersuchung von Matthias Teichert, der die Figur Fafnirs als &#8250;Leitfossil&#8249; versteht und durch die Jahrhunderte hinweg verfolgt. Er zeigt dabei &#252;berzeugend auf, wie das Konzept des mittelmeerbasierten Flugdrachen mit dem germanischen Kriechdrachen in Kontakt kommt und sich die beiden Vorstellungen vermischen. Dabei stellt er in der altnordischen &#220;berlieferung eine Rustikalisierung oder Ironisierung von Motiven wie der T&#246;tung des Drachen fest (66 ff.; so kn&#252;ppelt Sigurd in <italic>Die Geschichte Thidreks von Bern</italic> den Drachen mit einem Baumstamm zu Tode) &#8211; eine Entwicklung, die auch in der mittelenglischen Literatur zu beobachten ist (<xref ref-type="bibr" rid="B3">Honegger &#187;A good dragon&#171;</xref>). Die Bewusstmachung solcher Parallelen schafft erkenntnistechnisch wertvolle &#8250;Aha-Effekte&#8249; und es ist deshalb schade, dass dies erst im Rahmen dieser Rezension geschieht und die oftmals reichhaltige Forschung zum Thema &#8250;Drache&#8249; in anderen europ&#228;ischen Kultursprachen in einigen der vorliegenden Aufs&#228;tze nicht umfassender rezipiert werden konnte.</p>
<p>Die Beitr&#228;ge zum modernen und postmodernen Drachen bieten einerseits einen &#220;berblick zu einer ganzen Textgattung (cf. Maren Bonackers sehr informativer Aufsatz zu Drachen in der Kinder- und Jugendliteratur), anderseits detaillierte Analysen der Funktion des Drachen in einzelnen Werken. Unter diesen finden wir nebst den &#252;blichen Verd&#228;chtigen wie George R. R. Martins <italic>A Song of Ice and Fire</italic> (1996&#8211; , Christian Ehring), Andrzej Sapkowskis Geralt-Saga (Michael Baumann) und Michael Endes <italic>Die Unendliche Geschichte</italic> (1979, Eva-Maria Kleitsch) auch f&#252;r die meisten Leser wohl eher exotische B&#252;cher wie Alfred D&#246;blins <italic>Berge Meere und Giganten</italic> (1924, <xref ref-type="bibr" rid="B7">Markus May</xref>). Die Beitr&#228;ge in dieser Sektion h&#228;tten beinahe unbeschr&#228;nkt durch Aufs&#228;tze zu weiteren Werken wie Ursula K. LeGuins Erdsee-Zyklus (1968&#8211;2001), Terry Pratchetts <italic>Guards! Guards!</italic> (1989) oder Alison Goodmans Eon-Romane (2008&#8211;2011) erg&#228;nzt werden k&#246;nnen und die Herausgeber mussten nat&#252;rlich eine Auswahl treffen &#8211; die in der vorliegenden Form eine gute Mischung aus kanonischen Drachenwerken und unerwarteten Perspektiven bietet.</p>
<p>Der Drache im Film (Tobias Eder; Thomas Koebner) und Computerspiel (Robert Baumgartner) ist das Thema der drei Beitr&#228;ge im letzten Teil. Eders Aufsatz ist besonders wertvoll, da er sich der (relativen) Fr&#252;hzeit des Films widmet und anhand von Georges M&#233;li&#232;s&#8217; Werk die kinematografische Darstellung der Drachen einordnet. Koebners L&#228;ngsschnitt hingegen behandelt die &#220;bernahme der &#8250;Drachenfunktion&#8249; durch Dinosaurier schwergewichtig anhand von Steven Spielbergs JURASSIC PARK (US 1993). Baumgartner schlie&#223;lich schl&#228;gt mit seiner Untersuchung zur Funktion der Drachen in unterschiedlichen Arten und Generationen von Computerspielen (<italic>Adventure, Drakengard, Skyrim</italic> etc.), auch eine Br&#252;cke zur Soziologie, indem er die Selbstidentifikation eines Teils der Spieler mit Drachenfiguren analysiert.</p>
<p>Die Reaktion einer jeden Leser*in auf die einzelnen Aufs&#228;tze wie auch auf den Band als Ganzes h&#228;ngt nat&#252;rlich davon ab, aus welcher Perspektive die Texte gelesen werden. Ich selbst fand mich je nach Thema einerseits in der Rolle des interessierten Laien wieder, der sich seiner Unkenntnis auf dem behandelten Gebiet bewusst ist und etwas v&#246;llig Neues dazu lernt (z. B. die Beitr&#228;ge von Bach, May und Baumgartner). Anderseits f&#252;hlte ich mich aber auch als Experte angesprochen, der zu gerade diesem Thema geforscht und publiziert hat &#8211; wenn auch schwergewichtig aus anglistischer Perspektive (<xref ref-type="bibr" rid="B6">Honegger <italic>Introducing</italic></xref>). So verwundert es nicht, dass es teilweise frappante &#220;berschneidungen gibt, wie bei Thomas Koebner, der wissensreich &#252;ber Drachen im Film schreibt, <xref ref-type="bibr" rid="B5">jedoch meine Publikation von 2011</xref> zu genau diesem Thema zum damaligen Zeitpunkt leider noch nicht kannte. Auch f&#252;hrt die Fokussierung auf die deutschsprachige Literatur im sonst so stringent argumentierenden Aufsatz von Teichert zu einer argumentativen Abschweifung. Zwar ist Gustav Meyrinks Kurzgeschichte &#187;Das Automobil&#171; (1913) ein interessanter Zeuge der literarischen Phantastik, doch w&#228;re Ray Bradburys Kurzgeschichte &#187;The Dragon&#171; (1955) mit der zeitschlaufenbedingten Identifikation eines Dampflokzuges mit einem Drachen thematisch eindeutig besser passend, da die Kohle getriebene Dampflok in Sachen L&#228;rmentwicklung, Rauch- und Dampfaussto&#223; sowie Masse dem Drachen eher vergleichbar ist als jedes noch so l&#228;rmende und stinkende Automobil.</p>
<p>Fazit: May et al. haben wieder einen Sammelband vorgelegt, der mit seinem theoretischen Ansatz und den eher breit angelegten Beitr&#228;gen f&#252;r die Drachenforschung von allgemeinem Interesse ist. Manche der Aufs&#228;tze d&#252;rften vor allem f&#252;r die Spezialisten des jeweiligen Fachgebiets interessant sein, laden aber auch zum akademischen Schm&#246;kern und zur eigenen Horizonterweiterung ein. Zuletzt eine Anregung und Hoffnung: auch wenn der deutsche Sprachraum und Deutsch als Wissenschaftssprache eine wichtige und zu erhaltende Rolle spielt (was ja eines der Anliegen der <italic>Zeitschrift f&#252;r Fantastikforschung</italic> ist), so w&#228;re eine engere Verzahnung mit und Einbindung in den internationalen (englisch- und romanischsprachigen) Diskurs zu w&#252;nschen. Dadurch w&#252;rde nicht nur die deutschsprachige, sondern sicherlich auch die internationale Forschung profitieren.</p>
</body>
<back>
<fn-group>
<fn id="n1"><p>&#187;Leviathan Hebraice dicitur draco. Fertur autem quod draco et in terra serpit et in aquis natat et in aere volat. Unde in Asia tribus nominibus appellatur, scilicet serpens et cetus et leviathan.&#171;</p></fn>
</fn-group>
<sec>
<title>Autor</title>
<p>Thomas Honegger promovierte 1996 mit einer Studie zu Tieren in der mittelalterlichen Literatur Englands an der Universit&#228;t Z&#252;rich. Seine Habilitationsschrift (2001) behandelt die Interaktion zwischen h&#246;fischen Liebenden in der mittelalterlichen erz&#228;hlenden Literatur. Er betreute mehrere Sammelb&#228;nde mit Aufs&#228;tzen zur alt- und mittelenglischen Literatur sowie zum Werk von J. R. R. Tolkien als Herausgeber und hat dar&#252;ber hinaus zu Chaucer, Shakespeare und den mittelalterlichen Romanzen publiziert. Seine neuste Buchpublikation ist <italic>Introducing the Medieval Dragon</italic> (University of Wales Press, 2019). Seit 2002 ist er Professor f&#252;r anglistische Medi&#228;vistik an der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t. Website: <ext-link ext-link-type="uri" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="http://www.iaa.uni-jena.de/institut/mitarbeiter_innen/honegger_+thomas">www.iaa.uni-jena.de/institut/mitarbeiter_innen/honegger_+thomas</ext-link>.</p>
</sec>
<sec>
<title>Konkurrierende Interessen</title>
<p>Der Autor hat keine konkurrierenden Interessen zu erkl&#228;ren.</p>
</sec>
<ref-list>
<title>Zitierte Werke</title>
<ref id="B1"><label>1</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Arnold</surname>, <given-names>Martin</given-names></string-name>. <source>The Dragon. Fear and Power</source>. <publisher-name>Reaktion Books</publisher-name>, <year>2018</year>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B2"><label>2</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Gourarier</surname>, <given-names>Zeev</given-names></string-name>, <string-name><given-names>Philippe</given-names> <surname>Hoch</surname></string-name> und <string-name><given-names>Patrick</given-names> <surname>Absalon</surname></string-name>, Hg. <source>Dragons. Au jardin zoologique des mythologies</source>. <publisher-name>&#201;ditions Serpenoise</publisher-name>, <year>2005</year>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B3"><label>3</label><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>Honegger</surname>, <given-names>Thomas.</given-names></string-name> <article-title>&#187;A good dragon is hard to find, or from <italic>draconitas</italic> to <italic>draco</italic>&#171;</article-title>. <source>Good Dragons are Rare. An Inquiry into Literary Dragons East and West</source>. Hg. <string-name><given-names>Fanfan</given-names> <surname>Chen</surname></string-name> und <string-name><given-names>Thomas</given-names> <surname>Honegger</surname></string-name>. <string-name><given-names>Peter</given-names> <surname>Lang</surname></string-name>, <year>2009</year>. <fpage>27</fpage>&#8211;<lpage>59</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B5"><label>5</label><mixed-citation publication-type="confproc"><string-name><surname>Honegger</surname>, <given-names>Thomas</given-names></string-name>. <article-title>&#187;From Bestiary onto Screen: Dragons in Film&#171;</article-title>. <conf-name>Fact and Fiction: From the Middle Ages to Modern Times. Essays Presented to Hans Sauer on the Occasion of his 65th Birthday</conf-name>. Hg. <string-name><given-names>Renate</given-names> <surname>Bauer</surname></string-name> und <string-name><given-names>Ulrike</given-names> <surname>Krischke</surname></string-name>. <conf-sponsor>Peter Lang</conf-sponsor>, <year>2011</year>. <fpage>197</fpage>&#8211;<lpage>215</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B6"><label>6</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Honegger</surname>, <given-names>Thomas</given-names></string-name>. <source>Introducing the Medieval Dragon</source>. <publisher-name>University of Wales Press</publisher-name>, <year>2019</year>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B7"><label>7</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>May</surname>, <given-names>Markus</given-names></string-name>, <string-name><given-names>Michael</given-names> <surname>Baumann</surname></string-name>, <string-name><given-names>Robert</given-names> <surname>Baumgartner</surname></string-name> und <string-name><given-names>Tobias</given-names> <surname>Eder</surname></string-name>, Hg. <source>Die Welt von GAME OF THRONES. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf George R.R. Martins &#187;A Song of Ice and Fire&#171;</source>. <publisher-name>transcript</publisher-name>, <year>2016</year>. DOI: <pub-id pub-id-type="doi">10.14361/9783839437001</pub-id></mixed-citation></ref>
<ref id="B8"><label>8</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Ogden</surname>, <given-names>Daniel</given-names></string-name>. <source>Dragons, Serpents, &amp; Slayers in the Classical and Early Christian Worlds. A Sourcebook</source>. <publisher-name>Oxford University Press</publisher-name>, <year>2013</year>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B9"><label>9</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Petty</surname>, <given-names>Anne C.</given-names></string-name> <source>Dragons of Fantasy</source>. Zweite rev. und erwe. Auflage. <publisher-name>Kitsune Books</publisher-name>, <year>2008</year>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B10"><label>10</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Privat</surname>, <given-names>Jean-Marie</given-names></string-name>, Hg. <source>Dragons entre sciences et fictions</source>. <publisher-name>CNRS &#201;ditions</publisher-name>, <year>2006</year>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B11"><label>11</label><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Roling</surname>, <given-names>Bernd</given-names></string-name>. <source>Drachen und Sirenen. Die Rationalisierung und Abwicklung der Mythologie an den europ&#228;ischen Universit&#228;ten</source>. <publisher-name>Brill</publisher-name>, <year>2010</year>. DOI: <pub-id pub-id-type="doi">10.1163/ej.9789004185203.i-818</pub-id></mixed-citation></ref>
</ref-list>
</back>
</article>